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PROJEKT 23/08

„Offenes Wohnzimmer“ für
geflüchtete ukrainische Familien

Die ukrainischen Flüchtlinge sollen sich hier ein wenig wie zuhause fühlen, wie im eigenen Wohnzimmer. Das ist das Ziel, das der Verein Frauenzentrum Dortmund mit seinem Projekt „Offenes Wohnzimmer“ verfolgt. Im Stadtteil Huckarde stehen dafür freundliche Räumlichkeiten zur Verfügung, die dafür eingerichtet werden sollen.

Im angeschlossenen Garten können die Flüchtlingskinder spielen und toben. Basteln, malen, mit den Freunden chatten, Gleichaltrige treffen – etwas Normalität soll wieder einkehren in ihr Leben. Die Familienpflegerinnen des Frauenzentrums haben ein offenes Ohr für alle ihre Probleme. Auch für die Eltern und Begleitpersonen sind sie da. Denn ihr Alltag ist nach ihrer Ankunft in Deutschland zunächst geprägt von beengten Wohnverhältnissen in kleinen Wohnungen oder Sammelunterkünften mit vielen fremden Menschen, meist ohne Balkon und Garten.

Während die Kinder und Jugendlichen spielen oder sich anderweitig altersgerecht beschäftigen, erhalten die Erwachsenen Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen. Behördengänge, Wohnungs- und Arbeitssuche, Schulanmeldung und die Suche nach einer Kitabetreuung sind für die Flüchtlinge eine große Herausforderung, die sie mit der Unterstützung des Fachpersonals leichter bewältigen.

Die Familienpflegerinnen bieten zudem psychosoziale Hilfen für die von Krieg und Flucht traumatisierten Familien. Und auch Solidarität der geflüchteten Familien untereinander und die Möglichkeit, sich in der Muttersprache auszutauschen, ist Balsam für die traumatisierten Menschen.
Noch gibt es das „Offene Wohnzimmer“ nicht. Aber es sind bereits 90 Prozent der Mittel für das Projekt gesichert. Damit dieser Schutzraum den Menschen aus der Ukraine bald zur Verfügung steht, bitten wir um Spenden.

Antragsteller
Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V

Projektbetreuerinnen
Dr. Eva Barrenberg
Eva Langkammer

Finanzierungsbedarf
9.688 Euro

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