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PROJEKT 23/10

„Popkultur goes Handwerk“ –
Projekt für sozial benachteiligte
Jugendliche und junge Erwachsene

Das Projekt „Popkultur goes Handwerk“ der Jugend(Kultur)Werkstatt Hörde gibt sozial benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, sich auszuprobieren und neue Fähigkeiten zu erlernen. Gemeinsam kreativ sein, sich mit Spaß die Hände dreckig machen – hier können junge Leute der Welt zeigen, was sie drauf haben.

Viele sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene sind durch Corona noch stärker ins Hintertreffen geraten, als sie es bisher schon waren. Sie leben in einem Umfeld von Armut, Verweigerung, Depression oder Kriminalität und Fremdenfeindlichkeit. Die Anerkennung, die sie im Rahmen des Projekts erfahren, stärkt ihr Selbstbewusstsein, ihren Leistungswillen und ihre Motivation. Das verbessert wiederum ihre Chance auf eine Berufsausbildung und ihre soziale Integration. Neben der künstlerischen und handwerklichen Anleitung durch Fachpersonal kümmern sich zusätzlich die Sozialpädagogen und -pädagoginnen der Jugend(Kultur)Werkstatt Hörde um die Teilnehmenden. Sie haben jederzeit ein offenes Ohr für die Sorgen, Ängste und Nöte der jungen Leute.

Das Projekt verbindet Motive der Popkultur, des Comics und des Films mit ersten Erfahrungen in einem Handwerk. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erlernen eine Mosaiktechnik aus dem Keramikhandwerk, die von dem französischen Streetart-Künstler Invader inspiriert ist. Dabei werden Pixelraster auf Keramikfliesen übertragen. So entstehen Kunstwerke, die die jungen Leute dann bei einer Ausstellung mit Vernissage zeigen. Das Event organisieren sie in eigener Regie.

Ziel des Projekts ist es, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur einen neuen Zugang zum Lernen eines Handwerks zu eröffnen, sondern ihnen auch die Möglichkeit zu geben, ihre Erfolge entsprechen zu präsentieren.

Antragsteller
GrünBau gGmbH

Projektbetreuerin
Nina Sexauer

Finanzierungsbedarf
8.163,80 Euro

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