PROJEKT 22/02

Qualifizierte
Trauerbegleitung
im Ehrenamt

Hospizarbeit bedeutet, Sterbende in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen – manchmal nur für Stunden, oft aber über Tage, Wochen und Monate. Grundlage für diese Arbeit ist die unbedingte Wertschätzung der Trauer dieser Menschen. Rund 70 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes im Diakonischen Werk Dortmund und Lünen widmen sich dieser wertvollen und anspruchsvollen Aufgabe.

Hospizarbeit endet nicht mit dem Tod des Patienten oder der Patientin oder der Trauerfeier. Idealerweise umfasst sie auch eine Nachsorge, also die Begleitung der Hinterbliebenen, die sich nach dem Tod eines geliebten Menschen oft selbst erst wieder im Leben zurechtfinden müssen. Neben der Trauer erleben Angehörige und Freunde häufig das Gefühl, zurückgelassen zu sein. Gerade in der Pandemie, in der es phasenweise kaum möglich war, sich von Sterbenden zu verabschieden, gewinnt die Nachsorge durch den Hospizdienst deshalb an Bedeutung und wird dankbar angenommen.

Der Ambulante Hospizdienst möchte diese Begleitung des Trauerprozesses künftig dauerhaft möglich machen. Dafür sollen ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und -begleiter ausgebildet werden. Sie sollen dann sowohl in der Quartiersarbeit in den Stadtteilen Dortmunds tätig sein, als auch für Einzelgespräche, Trauergruppen und für ein Trauer-Café zur Verfügung stehen. Derzeit fehlen leider die Mittel für eine solche Schulung. Wir bitten Sie deshalb um Ihre Unterstützung.

Antragsteller
Ambulanter Hospizdienst, Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH

Projektbetreuerin
Martina Kubbe-Al-Naji

Finanzierungsbedarf
15.000 Euro

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