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PROJEKT 21/11

Suchthilfe auf zwei Rädern

Menschen da abholen, wo sie sind. Das ist ein Grundsatz, dem die Fachstelle Sucht der Diakonie Dortmund mit ihrer ambulanten Suchthilfe folgt. Doch das ist bei obdachlosen Menschen gar nicht so einfach. Viele Betroffene haben keinen Zugang zum üblichen Hilfesystem, sind aufgrund ihrer Obdachlosigkeit nur schwer „anzutreffen“. Gerade in Städten mit hoher Wohnungslosigkeit wie Dortmund gewinnt deshalb die niedrigschwellige Suchtberatung an Bedeutung.

Häufig scheitert die sogenannte „aufsuchende Hilfe“ aber an den langen Wegen. Daher möchte die Suchthilfe auf Fahrräder umsteigen. Damit könnten die Mitarbeitenden Wohnungslose mit Suchtproblemen an öffentlichen Orten aufsuchen. Besonders wichtig ist, Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen möglichst früh anzusprechen, Vertrauen aufzubauen und sie dann zu motivieren, Hilfsangebote wahrzunehmen. Viele Betroffene scheuen sich vor dem Umgang mit Institutionen, sind unsicher oder haben Angst vor Behörden. Hier stehen ihnen die Suchtberaterinnen und –berater zur Seite.

Für diese Arbeit möchte die Diakonie ihre Mitarbeitende mit zwei Pedelec ausstatten. Die Räder sollen mit wetterfesten Fahrradtaschen ausgestattet werden. Dazu kommen Regenkleidung sowie Helme und Handschuhe. Ebenso sollen je zwei Laptops und Smartphones angeschafft werden, um vor Ort Kontakt zu sozialen Diensten herstellen oder Berichte und Anträge bearbeiten zu können. Die Fahrt zu den Klientinnen und Klienten mit dem Fahrrad schont nicht nur die Umwelt, sie spart im dichten Dortmunder Verkehr auch Zeit. Zeit, die wiederum den wohnungslosen Menschen zugute kommen kann. Dafür bitten wir um Unterstützung!

Antragsteller
Diakonisches Werk Dortmund
Fachstelle Sucht

Projektbetreuer
Frank Schlaak

Finanzierungsbedarf
10.000 Euro

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